Zwölf Minuten besiegeln Niederlage

Westfalenliga Frauen: SV Fortuna – FSV Gütersloh II 2:4 (0:0). Unsere Frauen unterlagen dem FSV Gütersloh II am ersten Spieltag der Westfalenliga-Saison 2021/2022 mit 4:2(0:0). Dabei war ein zwölfminütiger Tiefschlaf zwischen der 47. und 59. Minute am Ende entscheidend für die Auftaktniederlage gegen die Ostwestfalen. Unsere Frauen legten gegen den FSV gut los und erspielten sich schon früh in der Partie ein Übergewicht an Ballkontrolle und Torchancen. Gleich mehrere Male setzte sich Leonie Wäschenbach im 1-gegen-1 gut durch und tauchte frei vor Gästetorhüterin Janina Sauer auf.

Wäschenbach zeigte aber Nerven und schaffte es nicht, ihre Mannschaft in Führung zu schießen. Auch Stefanie Althaus und Yvonne Wirtz gelang es im ersten Spielabschnitt nicht, für das längst fällige und auch verdiente 1:0 zu sorgen.
Nach einem für die Gäste glücklichen 0:0-Unentschieden zur Pause, gehörte die erste Großchance des zweiten Spielabschnittes wieder der Fortuna. Nach schöner Kombination über Denise Käsler, Yvonne Stötzel und Leonie Wäschenbach tauchte Althaus frei vor Janina Sauer auf, scheiterte aber erneut an der starken Torfrau des FSV. So kam es, wie es kommen musste und Gütersloh ging durch ein Traumtor von Lena Meynert mit 1:0 in Führung (47.). Doch damit nicht genug: Die Fortuna schien wie ausgewechselt und kassierte durch Svenja Hörenbaum (51.), Anna-Lena Meier (53.) und erneut Svenja Hörenbaum (59.) drei weitere Treffer. Vier Gegentore in zwölf Minuten – ein unerklärlicher Einbruch, der die Fleckerinnen plötzlich deutlich ins Hintertreffen brachte.

Doch die Fortuna zeigte nun eine tolle Moral und kämpfte sich mit viel Willen, Leidenschaft und Einsatz zurück in die Partie. Verdientermaßen verkürzten Denise Käsler (71.) und Stefanie Althaus (79.) dann auch auf 2:4 und sorgten auf Freudenberger Seite nochmal für neue Hoffnung. Wer weiß, wie die Partie ausgegangen wäre, wenn Gianna Petri kurz darauf statt des linken Pfostens ins Tor getroffen und auf 3:4 verkürzt hätte. Doch so blieb es, auch aufgrund eines weiteren Lattenknallers von Petri, beim 2:4 und die Freudenbergerinnen mussten die unnötige und vermeidbare Niederlage hinnehmen.

Trainer Volker Poggel zeigte sich mit der gesamten Spielanlage und der Reaktion nach dem 0:4 aber dennnoch zufrieden und lobte seine Mannschaft für die tolle Moral. Bis auf die schwache Chancenverwertung kann man auf diese Leistung definitiv aufbauen. Die erste Möglichkeit dazu bietet sich schon am kommenden Sonntag bei der Auswärtspartie gegen den FC Donop-Voßheide (13.30 Uhr).

SV Fortuna: A. Stötzel, Kahle, Jung, Mankel (Petri), Hetzel (Grosse), Arns (Oerter), Althaus, Käsler, Hertel, Wäschenbach, Y. Stötzel.

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