Debakel in Bielefeld

Westfalenliga Frauen: DSC Arminia Bielefeld – SV Fortuna 13:0(5:0). Dass Arminia Bielefeld in der Westfalenliga eine Klasse für sich darstellt, wusste unsere erste Frauenmannschaft auch schon vor dem Anpfiff gegen die Ostwestfalen. Doch dass unsere Frauen mit 0:13(0:5) gegen die Arminia untergehen würden, hätte vor der Partie wohl kaum jemand auf dem Zettel gehabt.

Bereits in der achten Minute ging die Arminia durch Kamilla Kmiecik mit 1:0 in Führung und schon nach einer Viertelstunde und dem 3:0 (Tore von Laura Liedmeier und Symela Ciesielska) war klar, dass diese Partie ganz schwere Kost für die Fortuna werden würde. Die Arminia zeigte unseren Frauen deutlich ihre Grenzen auf und spielte sich fortan in einen Rausch. Zwar fiel nach dem 4:0 von Maxine Birkner in der 18. Minute zunächst kein weiteres Bielefelder Tor, die Gastgeber waren aber dennoch klar überlegen und hätten schon früh noch höher führen können. Erst in der 40. Minute traf wiederum Maxine Birkner und erhöhte damit auf den Pausenstand von 5:0.

Im zweiten Spielabschnitt änderte sich nichts und Bielefeld baute den eigenen Vorsprung munter weiter aus. Romina Burgheim (51.) und weitere zwei Tore von Maxine Birkner (54. & 60.) sorgten schon nach einer Stunde für die 8:0-Führung der Gastgeberinnen. Ein Doppelpack von Kamilla Kmiecik in der 65. und 73. Minute schraubte das Ergebnis dann in den zweistelligen Bereich, abgerundet wurde es von Tina Hartmann (80.), Romina Burgheim (86.) und erneut Maxine Birkner (89.), die für den Endstand von 13:0 sorgten.

„Dieses Ergebnis ist ernüchternd. So deutlich und hoch habe ich noch nie verloren und ich kann es mir immer noch nicht erklären. Gegen Bielefeld kann man verlieren, aber dass wir den entscheidenden Kampf und Einsatz haben vermissen lassen, akzeptiere ich nicht“, so das Fazit des ernüchterten Fortuna-Trainers Volker Poggel.

Die Aufstellung der Fortuna: Sarah Decker – Steffi Alt, Louisa Saßmannshausen, Sharleen Oppermann, Joana Pfeifer (80. Franziska Menn) – Aileen Trottner, Laura Oerter, Lotta Fernholz, Pauline Fernholz – Luisa Krämer (65. Nele Hengstenberg), Jacqueline Gutwein

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