Einzug ins Viertelfinale

Westfalenpokal Frauen: FC Iserlohn – SV Fortuna 2:4(1:3). Unsere Frauen sind ins Viertelfinale des Westfalenpokals eingezogen. Am „Tag der Deutschen Einheit“ traten die Freudenbergerinnen bei Liga-Konkurrent FC Iserlohn an und setzten sich nach 90 Minuten verdient mit 4:2(3:1) durch. In der nächsten Runde treffen die „Fleckerinnen“ nun auf Westfalenligist BSV Ostbevern.

In Abwesenheit von Trainer Volker Poggel (Urlaub) war Ralf Jungermann der Verantwortliche auf Freudenberger Seite. Er gönnte den Nachwuchsspielerinnen Marlen Sundermann, Gianna Petri und Celine Jungermann eine Pause und brachte mit Eva Altgeld, Melina Fischer, Thea Hertel, Lisa Hetzel und Sabrina El-Aissati fünf neue Spielerinnen von Beginn an. Verzichten musste er auf Neele Daub (Urlaub), Svenja Diehl (Verletzung) und Ann-Kathrin Stötzel (Vorsichtsmaßnahme).

Auf tiefem und nassem Rasen drückten die Freudenbergerinnen von Beginn an aufs Tempo und drängten die Gastgeberinnen sofort in die Defensive. Bereits in der achten Minute folgte dann die Belohnung, als Vanessa Schöbel Melina Fischer im Strafraum freispielte und diese eiskalt zum 1:0 verwandelte (8.). Die Fortuna war weiter die spielbestimmende Mannschaft, ein Fehler genügte allerdings, um den FCI wieder ins Spiel zu bringen. So wurde ein Ball in der Verteidigung nicht ausreichend genug geklärt, sodass Iserlohn über die außen wieder ins Spiel kam und durch Lina-Marei Lüders ausglich (16.).

Freudenberg zeigte in der Offensive aber weiter einige starke Aktionen und spielte sich gute Möglichkeiten heraus. Eine davon nutzte Melina Fischer nach Vorlage von Sabrina El-Aissati zur 2:1-Führung der Fortuna (23.). Iserlohn versuchte die Partie nun über Härte und Aggressivität in den Griff zu kriegen, die „Fleckerinnen“ ließen sich aber nicht aus dem Konzept bringen und antworten aber ihrerseits mit dem 3:1 durch Sabrina El-Aissati (Vorlage von Vanessa Schöbel). Der FCI protestierte hier heftig, da der Ball vor der Flanke in Mitte bereits im Aus gewesen sein soll – Schiedsrichter Christian Liedtke gab den Treffer aber dennoch. Für weitere Aufregung sorgte unmittelbar vor dem Pausenpfiff ein Traumtor von Pauline Fernholz, die den Ball in den Winkel knallte, von wo der Ball zurück ins Feld sprang. Liedtke sah diesen klaren Treffer als Einziger im Stadion aber nicht und ließ weiterspielen (44.).

Die zweite Halbzeit begann zerfahren und die Freudenbergerinnen fanden zunächst nicht richtig zurück ins Spiel. Das nutzte Iserlohn, um in der 58. Minute durch Jaqueline Sternberg auf 2:3 zu verkürzen – auch diesen Treffer hätte die Freudenberger Defensive verhindern können. Daraufhin versuchten die Gastgeberinnen verstärkt durch Härte und Aggressivität zum Anschlusstreffer zu kommen. Eine Phase in der der Schiedsrichter viel mehr hätte durchgreifen müssen, um die Tritte und Grätschen mit gestrecktem Bein zu unterbinden. So kämpften sich die „Fleckerinnen“ so gut es eben ging durch und hielten die knappe Führung mit Kampf und Willen. Nachdem ein klarer Foulfelfmeter an El-Aissati nicht gegeben wurde und Fernholz sowie Oerter aus kurzer Distanz an der gegnerischen Torhüterin gescheitert waren, machte Fernholz mit ihrem Kontertor in der 94. Minute alles klar.

„Wir haben eine sehr gute erste Halbzeit gespielt, nach der wir schon 4:1 führen müssen. In der zweiten Halbzeit haben wir kräftemäßig auf dem Rasen etwas nachgelassen, wobei wir aber trotzdem noch das ein oder andere Tor hätten erzielen können. Insgesamt ein verdienter Sieg für uns“, bilanzierte Ralf Jungermann.

SV Fortuna: Altgeld, Hetzel (Bäumer), Saßmannhausen, Hertel, Alt, Schöbel, Klaes, Oerter, Fernholz, El-Aissati (Hengstenberg), Fischer (Petri).

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