„Noch erfolgreicher spielen“

Unsere erste Frauenmannschaft beendete die Vorrunde als Tabellendritter. Nach der Abmeldung des SC Union Bochum-Bergen und dem damit verbundenen Abzug aller gegen Bergen erspielten Punkte, rückten die „Fleckerinnen“ quasi am grünen Tisch auf Rang zwei vor. Dennoch wäre in der Vorrunde mehr möglich gewesen. Nach sechs Wochen Vorbereitung starten unsere Frauen am Sonntag mit dem Auswärtsspiel gegen den SV Berghofen II​ in die Rückserie. Wie er die Vorbereitung bewertet und was er in der zweiten Saisonhälfte erwartet, erzählt Trainer Volker Poggel im Interview.

Wie bewertest du die Rückrundenvorbereitung insgesamt? Wie habt ihr dem jährlichen Wetterkapriolen getrotzt?

Mit der Wintervorbereitung bin ich im Großen und Ganzen recht zufrieden. Witterungsbedingt haben wir nur eine Einheit verloren, was hier im Siegerland ja fast schon an Top-Bedingungen grenzt. Wegen Krankheiten fällt in dieser Jahreszeit auch immer mal wieder die ein oder andere Spielerin aus, aber im Trainingslager am vergangenen Wochenende in Rheine konnten wir mit fast dem kompletten Kader sehr intensiv arbeiten.

Was hat in der Hinrunde gefehlt, um weiter vorne zu stehen bzw. mehr Punkte zu haben?

Uns hat in einigen Spielen die nötige Kaltschnäuzigkeit vor der Hütte gefehlt. Daher müssen wir oft einen sehr großen Aufwand betreiben, um erfolgreich zu sein.

Woran habt ihr in der Rückrundenvorbereitung vor allem gearbeitet?

An der Konsequenz im Torabschluss. Wir benötigen einfach noch zu viele Großchancen, sodass wir im Training einen Schwerpunkt darauf gelegt haben. Mit den Trainingsleistungen und -ergebnissen bin ich bisher zufrieden, aber Tore in Trainings- und Testspielen zu erzielen, ist immer noch etwas anderes als im Wettkampfmodus…

Wie stellt sich die derzeitige Kadersituation dar? Wie haben sich die beiden Neuzugänge eingefügt?

Leider müssen wir zurzeit immer noch auf Svenja Diehl verzichten. Aber ansonsten können wir bis auf ein paar kleinere Blessuren aus dem Vollen schöpfen. Was bei einem Kader von 24 Spielerinnen fast schon ein kleines Luxusproblem ist. Dazu tragen natürlich auch unsere beiden Neuzugänge in der Winterpause bei. Mit Christine Sbielut haben wir auf der Torhüterposition sehr viel Qualität dazu bekomme, Zozan Akcay überrascht uns immer wieder im Training und in den Spielen. Sie wird uns schneller als erwartet weiterhelfen können.

Was sind die Ziele für die Rückrunde?

Wir wollen möglichst noch ein bisschen erfolgreicher spielen als in der Hinrunde.

Deine Prognose: Wer wird am Ende Meister und steigt auf?

Ein Blick auf die Tabelle zeigt, dass die besten Chancen zur Zeit bei Eintracht Dorstfeld und dem SV Hohenlimburg liegen. Der zukünftige Meister wird schon eine gewisse Konstanz in den restlichen Spielen zeigen müssen. Ich hoffe, dass auch wir diese Beharrlichkeit bis zum Ende haben.

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