"Schnell aufs alte Level kommen"

Nach genau 366 Tagen feierte unsere #6 Stefanie Althaus am 30. Dezember 2017 ihr Comeback. Nach einer komplizierten Armverletzung, die sich beim eigenen Hallenturnier der Fortuna zugezogen hatte, musste die Wittgensteinerin fast genau ein Jahr pausieren, ehe sie an der gleichen Wirkungsstätte ihr Rückkehr auf den Rasen feierte. Nach ihrer ersten Vorbereitungswoche und dem Testspiel gegen den SV Berghofen, spricht Althaus im Interview über ihre lange Verletzungspause, das Gefühl beim Comeback und ihre neue Rolle in der Mannschaft.

Schön, dass du wieder da bist Steffi. Du musstest ein Jahr wegen eines recht komplizierten Unterarmbruchs zwangspausieren. Wie hast du die Geduld aufgebracht, so lange keinen Sport machen zu können?

Durch den Aspekt, dass ich sehr lange gar nichts mit dem Arm machen konnte, ist der Sport erst einmal etwas in den Hintergrund gerückt. Als es dann aber endlich mal bergauf ging und ich die Belastung steigern durfte, wollte ich natürlich gerne wieder Fußball spielen. Allerdings war mir auch bewusst, dass ich das nur langsam angehen musste, um keine erneuten Rückschläge zu provozieren.

Wie hat es sich angefühlt, als du dann endlich wieder auf dem Platz standest?

Natürlich hat es sich im ersten Moment etwas ungewohnt angefühlt. Nach so langer Zeit hatte ich aber schon sehr darauf hin gefiebert und mich sehr gefreut, als es dann endlich soweit war.

Die ersten Trainingseinheiten und das erste richtige Testspiel haben gezeigt, dass du wieder voll belastbar bist. Auf welchem Fitnesslevel siehst du dich selbst?

Ich denke, dass nach dieser langen Pause noch einiges fehlt. Vor allem die Kraft lässt noch zu wünschen übrig. Aber ich setze alles daran, schnellstmöglich wieder auf dem Level zu sein, wo ich vor der langwierigen Verletzung war.

In der Zwischenzeit hat sich innerhalb der Mannschaft einiges getan. Aktuell sieht es so aus, als wenn der Trainer auf deine offensive Ausrichtung baut, die du früher oft begleitest hast. Wie siehst du deinen Mehrwert für das Team in der Offensive? Werden wir dich als Knipserin erleben?

Ich habe zwar früher auch immer offensiv gespielt, allerdings noch nicht als Stürmer wie jetzt im ersten Testspiel. Die Bewegung vor dem Ball muss ich da noch erlernen. Ich hoffe aber, dass ich die Möglichkeit bekomme, der Mannschaft auch da vorne helfen zu können und dass ich vielleicht auch mit dem ein oder anderen Treffer etwas zum Erfolg beisteuern kann.

Die Mannschaft hat sich bisher gut entwickelt. Was fehlt aus deiner Sicht noch, um endgültig den letzten Schritt in die Westfalenliga gehen zu können?

Durch die sehr starken jungen Mädels, die jedes Jahr aus dem Jungendbereich zu uns stoßen, haben wir mittlerweile einen sehr gut aufgestellten Kader. Ich denke wir müssen unsere Leistung noch konstanter abrufen und an der Chancenauswertung noch arbeiten. Dann ist der Aufstieg in die Westfalenliga sicher möglich.

Wir wünschen dir weiterhin viel Gesundheit und alles Gute für die Rückrunde Steffi!

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