1:2-Niederlage am Hoorvasen

Bezirksliga: SG Hickengrund - SV Fortuna 2:1 (0:1).  Mit einer unglücklichen 1:2-Niederlage bei der SG Hickengrund ist unsere erste Mannschaft ins Jahr 2018 gestartet. Gleich nach dem Start der Rückrunde rutschte unsere Mannschaft damit auf Rang elf der Tabelle ab, bleibt aber zwei Zähler vor einem Abstiegsplatz, weil auch der FC Phoenix Halver (0:3 beim SV Ottfingen), SW Breckerfeld (1:1 gegen SC Drolshagen), SuS Niederschelden (1:5 beim TuS Plettenberg) und der Kiersper SC (0:3 beim TSV Weißtal) gar nicht bzw. nur einfach punkteten.

„Wir haben sehr ordentlich gespielt, hätten höher führen müssen, hatten aber auch Glück in der ein oder anderen Situation. In der zweiten Hälfte wollten wir ruhig weiterspielen, attackieren. Man hat schon im ersten Abschnitt gesehen, dass Hickengrund nur gefährlich wird, wenn wir nachlässig werden. Sie haben uns in der zweiten Halbzeit allerdings den Schneid abgekauft und gar nicht einmal unverdient verloren“, brachteTrainer Maik Wolf die 93 Minuten am Holzhausener „Hoorwasen“ gegenüber FuPa.net auf den Punkt.

Zwar hatte die HSG in der ausgeglichenen Anfangsphase durch Philipp Rath (9./Pfosten) die große Möglichkeit zur Führung, aber die Fortuna übernahm nach und nach das Kommando und war der Führung nahe: Doch einmal scheiterte Enes Cimen an HSG-Keeper Stephan Hennig (17.) und kurz darauf wurde sein vermeintliches Tor aufgrund einer Abseitsstellung zurückgepfiffen. Andreas Rehband machte es nach 20 Minuten besser und köpfte nach einem geblockten Cimen-Schuss aus drei Metern zum 0:1 ein. Diese Führung war spätestens nach einer halben Stunde verdient, denn Steffen Heimel hatte das 0:2 auf dem Fuß, scheiterte aber einmal an „Hicken“-Verteidiger Marvin Diehl (22.), der auf der Linie klärte und dann auch am Fuß von Hennig (30.). In dieser Phase bot die hochstehende Verteidigung der Heimelf den Gästen jede Menge Freiräume, doch die „Hicken“ wurden zum Ende hin noch einmal wach: Rath traf kurz vor dem Wechsel aus heiterem Himmel per Kopf abermals nur „Aluminium“ und Florian Freund schoss zum vermeintlichen Ausgleich ein, doch Alexander Patt soll bei der Kopfballvorlage knapp im Toraus gewesen sein. Schiedsrichter Thorsten Götz entschied auf „kein Tor“ und sollte auch im zweiten Durchgang immer wieder im Mittelpunkt stehen - die hitzige, zweikampfbetonte Partie war alles andere als einfach zu leiten!

Freudenberg verließ seine Linie des variablen Kurzpassspiels und agierte ausschließlich mit langen Bällen, während die Gastgeber kämpferisch und läuferisch zulegten und durch das 1:1 von Tim Mirr nach 50 Minuten auch beflügelt wurden, wenngleich Cimen praktisch im Gegenzug völlig freistehend aus 12 Metern nur den Außenpfosten traf.

„Wir hatten uns viel vorgenommen, haben dann in der Halbzeit aber umgestellt, wollten aggressiver sein. Das ist uns gelungen. Klar hätten wir auch mit einem Unentschieden leben können, aber die drei Punkte nehmen wir gerne mit“, meinte Hickengrunds „Matchwinner“ Marvin Theis, der nach einer Ecke die Vorlage von Niklas Göbel nutzt, aus zwei Metern zum Siegtor einstielte (70.) und die 181 Zuschauer am „Hoorwasen“ verzückte.

Freudenberg musste nun „kommen“, aber trotz aller Bemühungen sprang wenig heraus: Zwei Ecken gerieten gefährlich und Cimen verpasste in der Nachspielzeit den Ausgleich, Hennig parierte glänzend. Das war es aber auch! Hickengrund konterte, hatte durch Freund (75.) eine gute Gelegenheit und erzielte durch Theis auch das 3:1 (82.), doch abermals hatte Referee Götz die Pfeife im Mund.

Die HSG schaukelte das Derby aber über die Runden und Spielertrainer Manuel Döpfer, der sich überraschenderweise selbst auf die Bank manövriert hatte, bilanzierte: „Wir haben in der Halbzeit die Defizite besprochen. Gerade bei langen Bällen gegen uns hatten wir Probleme. Das haben wir im zweiten Durchgang besser gelöst, standen kompakter. Aufgrund der zweiten Hälfte ist der Sieg nicht unverdient, wenngleich wir uns am Ende bei Stephan Hennig bedanken müssen."

Quelle: fupa.net/suedwestfalen

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